Unsere aktuellen Stücke
Sir George Middlesome, Earl of Eastermoor, steht vor dem finanziellen Ruin. Als Mann von Ehre sieht er nur einen Ausweg: den Tod. Lady Ellen, seine unerschütterlich loyale Gattin, besteht darauf, mit ihm zu sterben – denn eine Scheidung wäre zu teuer.
Was als würdevolles Hinwegscheiden von dieser Welt geplant ist, entwickelt sich zu einer furiosen Verkettung von Pannen, Missverständnissen und Momenten, bei denen man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll – und dann doch herzlich lacht.
Doch das Leben hat seine eigenen Gesetze und so lässt einen nicht so einfach gehen. Schon gar nicht im Schloss eines Earls, in dem ein störrischer Kater die Bewohner tyrannisiert und das Hausrecht beansprucht, ein Butler mit dubiosen Nebeneinkünften glänzt, die herrschsüchtige Tante Lady Martha über allem thront – und das Schicksal einen ganz eigenen Sinn für Humor beweist.
Jürgen Baumgarten zeichnet dabei ein köstlich-treffendes Bild des britischen Adels: stolz auf eine Würde, die sich kaum noch einer leisten kann, und standhaft in Traditionen, die schon längst niemand mehr versteht. Schwarzer Humor, gepflegter Wahnsinn und überraschende Wendungen – bis zum letzten Vorhang.
Aufführungstermine 2026
Freitag, 16. Oktober 2026
Samstag, 17. Oktober 2026
Sonntag, 18. Oktober 2026
Stadthalle Gernsheim
Bitte vormerken!
Vita Jürgen Baumgarten

- Geboren 1964 in Lüneburg
- Erste schriftstellerische Erfolge in der Grundschule
- Dann sporadisches Schreiben
- In der Oberstufe lyrische Gehversuche und Kurzgeschichten (Mortimer lässt grüßen)
- Abitur
- Ab 1988 Mitwirkung in Amateurtheatern
Das Schicksal geht manchmal gar krumme Wege.
So auch im Fall Jürgen Baumgarten. In die Wiege gelegt wurde dem Handwerkersohn das Schreiben nicht unbedingt. Geschichten zu erfinden und zu spielen gefiel ihm aber früh. In der Schultheatergruppe hat er zwar einmal souffliert, sonst aber nur zugeschaut. Und viel geschrieben hat er in jener Zeit auch nicht: Sein Hobby war das Filmen auf Super 8, hier hinein flossen die kreativen Energien
Sein Bruder Christian holte ihn als Ersatzdarsteller in eine junge Theatergruppe, und hier blieb Jürgen Baumgarten hängen. Und er befand bald, dass es zu wenige Stücke gab, die auf die zumeist jungen und überwiegend weiblichen Darsteller der Gruppe passten. So entstand aus dieser Not die erste Komödie „Studentenfutter”.
Es folgten noch über 20 weitere Stücke, vorwiegend heitere, aber auch ein Drama und ein preisgekröntes Jugendstück (“Das erste Mal”, erschienen im Impuls-Verlag) sind darunter.
Gespielt wird der Autor Jürgen Baumgarten auf Amateurbühnen im ganzen deutschen Sprachraum, auch in Mundart und auf Freilichtbühnen. Mehrere Werke wurden ins Plattdeutsche, ins Schweizerdeutsche, ins Luxemburgische und ins Holländische übersetzt. Das Schreiben ist bis heute eine Nebentätigkeit des Beamten Jürgen Baumgarten. „Nebenbei“ ist er auch noch Vorsitzender des Amateurtheaters „Rampenlicht“ in Lüneburg, wo er auch immer mal wieder selber spielt und Regie führt.