Aktuelles Stück

Die Tagebücher von Adam und Eva

Szenische Lesung gegen den November-Blues

von Mark Twain

Matinee
Sonntag, 9. November 25
10:30 Uhr – Einlass ab 10:00 Uhr

Peter-Schöffer-Schule, Schulstr. 5, Gernsheim

 

Als Eva plötzlich im Paradies auftaucht, ist es mit dem easy going von Adam im Paradies vorbei. 

Sie fängt sofort an, Adams Leben auf den Kopf zu stellen und zu organisieren, was ihm gewaltig gegen den Strich geht. Und auch Eva hat ihre liebe Not mit dem ersten Mann. Liebe auf den ersten Blick war es weiß Gott nicht.

Erst viel später nimmt Adam nicht mehr ständig Reißaus vor diesem „Störenfried“ und die erste große Liebesgeschichte des ersten Traumpaars der Weltgeschichte findet statt.

Mark Twain, satirischer Beobachter, enthüllt augenzwinkernd, pointenreich, humorvoll und originell was im Garten Eden wirklich geschah: Hat Adam noch alle seine Rippen?  Brauchen Fische ein Bett? Und was sind das für seltene Exemplare von Lebewesen, die nur Eva findet und Adam nicht, obwohl er sich viel Mühe gibt?

Zwischen den Zeilen entspinnt sich sozusagen das erste „Beziehungstagebuch“ der Weltgeschichte – voller Missverständnisse, kleiner Zänkereien, aber auch einer wachsenden Zuneigung, die selbst die Vertreibung aus dem Paradies übersteht.


In Ihre Rollen schlüfpen

               Jorgi Slimistinos           und          Ingeborg Eisenberger
und erzählen die keineswegs
paradiesischen Unzulänglichkeiten der beiden Geschlechter.

 

Uns serviert hat dieses wahrscheinlich älteste Tagebuch der Welt Mark Twain
mit seinem genialem Augenzwinkern!

Samuel Langhorne Clemens, bekannt als Mark Twain (1835–1910), war nicht nur der Meister des Humors, der in den Tagebüchern von Adam und Eva immer wieder durchblitzt, sondern auch ein Lebenskünstler, der ständig zwischen Höhenflug und Absturz taumelte. Er war Flussschiffer auf dem Mississippi, Goldgräber im Wilden Westen, Reporter, gefeierter Autor – und gleichzeitig ein notorischer Pleitier, der es schaffte, sein Vermögen gleich mehrfach zu verspielen.

Mark Twain tourte als Vortragsredner um die ganze Welt, rettete damit seine Finanzen – und machte bei seinen Auftritten aus Literatur ein echtes Showgeschäft. Unter anderem in Heidelberg.
Twain war ein Mann zwischen Stromschlägen, Schlagfertigkeit und Schuldenbergen – aber immer mit einem Witz auf der Zunge, der bis heute leuchtet.